Mett-TV: Idee und Umsetzung

Wie alles begann...

Aus der Liebe zum Film und Impro-Comedy kam Ralf Neureuter auf die Idee, eine improvisierte Sitcom zu produzieren. Zunächst stand fest, ohne Skript auf Basis von festen Figuren mit Improvisation für das regionale Fernsehen, DVD oder WEB eine laufende
Produktion zu starten. Er ließ diese Form der Unterhaltung und einige Spielvarianten dieses Spiels mit der Firma Actmylife aus Münster urheberrechtlich schützen. Derzeit wird diese Produktion von 22colors und Actmylife aus Münster gemeinschaftlich entwickelt.

Prägend für diese Idee waren für Ralf Neureuter die Jahre 1992-1995 als Autor und Schauspieler bei der Comedy-Gruppe "Die Kleinen Arschlöcher". Später begeisterte er sich mehr für Film und Impro. Die Grundidee war schon viele Jahre im Hinterkopf, bis sie im März 2006 sprunghaft umgesetzt wurde.

Sehr schnell fand sich durch eine Anzeige in der "NaDann" aus Münster eine Gruppe im Alter von Mitte 20 bis Ende 40. Das "Training" startete im April 2006 im "JIB" in Münster im 14-tägigen Rythmus. Das Ziel war, bis Ende des Jahres die erste Folge fertig zu stellen. Bis dahin standen weder die Figuren fest, noch der Set oder die Rahmengeschichte. Am Anfang waren nur die motivierte Gruppe aus ganz unterschiedlichen Berufszweigen mit einer mutigen Idee und einem strukturierten Trainingsplan.

Bei der Arbeit an den Figuren entdeckte jeder Teilnehmer seine ganz spezifische Methode. Gleichzeitig wurde ein kontinuierliches Improtraining vorgenommen. Schnell entstand der Name "Mett". Zu dem Zeitpunkt war weder eine Geschichte noch die Figuren festgelegt.

Im Sommer der Fussballmärchen kamen bei Mett erste Figuren mit bizarren Charakterzügen zu Tage. Und zeitgleich mit dem Erfolg der Nationalmannschaft reifte aus der harten Arbeit die Spielfreude heran. Dabei entstand das Horrorkabinett von Mett.

Im Prinzip durfte bei Mett keiner weglaufen. So entstand "ganz von selbst" die Rahmengeschichte von Mett, der Erbengemeinschaft in Münster. Und nur deswegen erträgt jeder sein Schicksal. Es steht ja auch viel auf dem Spiel: Sieg oder Niederlage.

Der Sprung vom Training im Jib bis hin zum realen Drehort war gewaltig und hat am Anfang sehr viel Kraft gekostet. An den Folgen 1-8 kann die Entwicklung sehr gut nachvollzogen werden. Bewusst haben wir uns am Aufbau der Sitcom gehalten, aber mit der Zeit festgestellt, dass Impro und Sitcom klare Widersprüche zueinander tragen.

Die Lösung war der überzogene Dauerkonflikt und die Obesessionen der Figuren. Sicher ist Mett-TV eine Mischform aus ganz vielen Elementen geworden. Es ist zeitweise sureal, tragisch, bizarr, böse, albern, absurd, aber immer unberechenbar!

Da alles bislang unter No-Budget lief, musste auch die Routine beim Drehen improvisiert erlernt werden. Vom Drehen bis hin zur
Fertigstellung beim Schneiden ist Mett-TV ins kalte Wasser gesprungen. Es ist ein wenig wie die ersten Gehversuche des ersten Slapstickfilms, wo auch improvisiert, aber mit sehr viel Liebe fürs Details gedreht wurde.

Die treibene Kraft ist und bleibt in Zukunft der Spaß am Drehen und der weiteren Entwicklung der Spieler und des Formates.

Technik und Produktion

Mett-TV wird mit einer 3-Chip-Kamera von Panasonic (NV-GS280) mit 0.5-fachem Weitwinkel-Vorsatz aufgenommen. Die Bearbeitung findet mit

 MAGIX Video deluxe PLUS statt.

Produziert wird Mett-TV von Ralf Neureuter (Regie, Konzept, Schnitt) und Nils Klippstein (Kamera, Webseite, Marketing).

Klaus! Nach dem Klo Hände waschen!

Die Vorgeschichte

Alles beginnt mit einer letzten Videobotschaft von Opa Lahmann an seinen Enkel Hermann Lahmann und die Mitarbeiter von Mett-Catering. Es ist ein alter Familien-Betrieb im Hackfleischgewerbe in Münster.

Leider kann Opa Lahmann nicht rechtzeitig sein Lebenswerk zu Ende bringen: Mett-Catering soll 100 Jahre alt werden. Dies sollen die zukünftigen Erben und treuen Mitarbeiter einschließlich Hermann, dem Enkel, sicherstellen. Nur unter einer Bedingung bekommen sie ihr Erbe: Er duldet keine vorzeitige Zerschlagung von Mett-Catering oder das vorzeitige Aussteigen eines Erben.

Das Dilemma ist deutlich: Falls der Laden vorher ruiniert wird oder ein Erbe aussteigt, droht allen der Knast. Denn Opa kennt alle dunklen Geheimnisse seiner Mitarbeiter. Diese Geheimnisse und die Videobotschaft sind sicher vor dem Zugriff bei einem unbekannten Anwalt hinterlegt und werden im Falle des Scheiterns von Mett-Catering als Anklage benutzt.

Was auf dem ersten Blick wie ein gewöhnliches Büro im Fleischhandel wirkt, ist auf den zweiten Blick ein Kampf um das Erbe und natürlich das Leben ohne Knast. Mett-Catering entwickelt sich zu einem Niemandsland mit einer bizarren Hackordnung. Hier gelten zeitweise weder Gesetze noch Ordnung. Mett Catering wird zwar zum regionalen Global Player für den Internet-Hackvertrieb, aber auch ein Ort schrecklicher Ereignisse...




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